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Gesundheitswissen

Die 4 Körperebenen des Menschen und ihr Einfluss auf dein Essverhalten: Teil 3/ der mentale Körper

Die 4 Körperebenen des Menschen und ihr Einfluss auf dein Essverhalten: Teil 3/ der mentale Körper

Neben unserem physischen Körper und unserem emotionalen Körper existieren mindestens noch 2 weitere Körperebenen, die unser Ess- und Nahrungsverhalten beeinflussen. Teil 3 meiner Serie dazu, beleuchtet unseren mentalen Körper und welchen Einfluss er auf unsere täglichen Essensentscheidungen nimmt.

Der mentale Körper

Unser mentaler Körper umschließt den emotionalen und physischen Körper. Er ist etwa einen halben Meter über unserem physischem Körper. Viele glauben, der mentale Körper sei im Gehirn und begrenzen ihn auf die Gedanken. Doch die rein physischen Prozesse in unseren Gehirnzellen und biologischen Abläufe unserer Nervenbahnen sind dem physischen Körper zuzuordnen. Die Informationen dazu, erhalten sie jedoch aus vielschichtigeren (und höheren) Ebenen. Wie bereits in meinen anderen Blogbeiträgen dazu erwähnt, sind die einzelnen Körperebenen des Menschen nicht losgelöst und separat voneinander zu betrachten. Vielmehr stehen alle Ebenen in einem ständigem Austausch.

Auf der mentalen Körperebene entstehen unsere Gedanken, Einstellungen, Urteile und Vorurteile. Hier entsteht unsere Wahrnehmung der Welt, deren Werte und unseres Wertes in der Welt. Alle geistigen Prozesse wie analytisches Denken, wie wir Informationen verarbeiten, wie wir lernen und wie wir unsere Worte wählen, sind der mentalen Körperebene zugeordnet. Die mentale Körperebene lenkt unseren Fokus, unsere Klarheit und unsere Handlungen. Die mentale Körperebene ist ein Schlüsselelement in dem Prozess, Gedanken Realität werden zu lassen.

„Ich denke, also bin ich“, diese Worte des Philosophen Decartes sind wohl das größte Missverständis im Zusammenhang mit den Funktionen und Aufgaben der mentalen Körperebene. Jahrhunderte lang wurde das menschliche Sein auf den Verstand reduziert und intellektuelle Brennschärfe mit einem hohen Selbstwert bewundert. Das hat jedoch dazu geführt, dass unser Körper in ein gedankliches Korsett gezwängt und Opfer vielseitiger Lebens -(und Ernährungs-) konzepte wurde, die auf rein rationalen und logischen Erkenntnissen basierte. Dogmatischen Konzepten auf der mentalen Körperebene wurde zulasten der Weisheit des Körpers der Vorrang gegeben.

Was wir über uns, unseren Körper und die Art & Weise wie wir mit unserer Ernährung umgehen denken und glauben prägt unsere (physische) Wirklichkeit.

Woran erkennen wir einen balancierten mentalen Körper?

Ein balancierter mentaler Körper ist in der Lage mit Leichtigkeit und Klarheit emotionale & körperliche Probleme zu lösen. Er erkennt die Botschaften aus den anderen Ebenen und kann auf direkte und unterstützende Art und Weise eingreifen. Ein balancierter mentaler Körper ist proaktiv und präzise in der Kommunikation. Ein ausgewogener Mentalkörper arbeitet er sehr effektiv und schenkt mit wenig Aufwand gute Ergebnisse.

Woran erkennen wir einen unbalancierten mentalen Körper? 

Menschen mit einem unbalancierten mentalen Körper zeigen sich auf zwei Arten:

Die einen wirken häufig konfus und verloren. Sie erscheinen lethargisch, ziellos und von Selbstzweifeln geprägt. Nicht selten fehlt ihnen eine gefestigte Arbeitsmoral sowie Beständigkeit und Stabilität. Der Selbstpflege wird wenig Beachtung geschenkt.

Physikalisch manifestiert sich ein unbalancierter Körper bei Frauen oftmals im Fehlen der Regelblutung.

Die anderen wirken übermäßig angetrieben, narzisstisch und mit wenig oder gar einer Empathie ausgestattet, vor allem, wenn es darum geht, erfolgreich zu sein und die eigenen (Ego-)Ziele umzusetzen. Sie laufen häufig auf Hochtouren und können nur schwer Ruhe finden. Auf der physischen Ebene kann sich das durch Kopfschmerzen und Knieschmerzen zeigen.

Wie kann ein mentaler Körper wieder in Balance gebracht werden?

Durch Beobachten der eigenen Gedanken, dem Hinterfragen ungefilterter eigener Reaktionen sowie dem Überdenken eigener Wahrheiten in Bezug auf sich selbst, seiner Umwelt und dem eigenen Leben. Dazu gibt es vielseitige Hilfestellungen, z.B. durch Gesprächstherapien, Kundalini Yoga, positive Mantren, positive Spannungsabbaumaßnahmen, Meditationen oder gutes Coaching, das hilft, wieder mit der eigenen Emotionalität und Spiritualität in Berührung zu kommen.

Den unbalancierten Mentalkörper wieder in Gleichklang zu bringen ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen. Oftmals ist damit das Heilen alter Wunden, Durchforsten von altem Schmerz und dem Vergeben alter Verletzungen verbunden. Doch es lohnt sich! Denn unser mentaler Körper ist richtig verstanden ein großartiges Geschenk.

Was heißt das für die richtige Ernährung?

Das dogmatische Festhalten an Nahrungskonzepten ist ebenso kontraproduktiv wie absolutes Desinteresse an der eigenen Ernährung.

Um für sich die optimale Ernährung zu finden reicht es aber nicht aus, sich Kochbücher anzusehen, in Rezepten zu blättern oder in wissenschaftliche Zeitschriften zu wälzen. Um für sich die optimale Ernährung zu finden brauchen wir ein neues Bewusstsein unseres Körpers und ein neues Verständnis seiner Abläufe IN & MIT der Natur. Ein balancierter Mentalkörper hilft die Botschaften der anderen Körperebene richtig zu deuten und die für sich richtige Nahrung zu finden – losgelöst von Konzepten, fanatischen Mustern und falschen Erwartungen, sowohl an sich selbst als auch anderer.

Was dir helfen, die richtige Ernährung für dich zu finden, habe ich in meinem Blogpost “wer entscheidet, was du isst” beschrieben.

Take care & stay healthy!

unterschrift-kirsten-pink

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