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Gedankenspiel

Sag “NEIN” zu Palmöl

Sag “NEIN” zu Palmöl

Was ist Palmöl?

Palmöl wird aus der Palmenfrucht gewonnen, die auf der afrikanischen Ölpalme wächst. Auf den Punkt gebracht verwendet man Palmöl vor allem zum Kochen. Es taucht jedoch ebenso in einer breiten Vielzahl unserer Kosmetikprodukte wie Zahnpasta und Make up auf, oder auch in unseren Reinigungsprodukten. Auch in Süßigkeiten, Eiscreme, Fertiggerichten und generell gebackene Waren wird Palmöl verwendet. Nahrungsmittelhersteller lieben dieses essbare gesättigte Öl, da es die Lagerbeständigkeit der Produkte erhöht und die Produkte bei Raumtemperatur für viele Monate gehalten werden können, ohne ranzig zu werden. Zusätzlich zu seiner Vielseitigkeit lässt sich aufgrund des hohen Ölertrags der Bäume, Palmöl sehr billige produzieren. Der Hype um Palmöl hat zu einer breiten Kultivierung der Pflanzen geführt – doch zu welchem Preis?

Auswirkungen der Massenproduktion

Die Massenproduktion von Palmöl steht in direktem Zusammenhang mit wichtigen Begleiterscheinungen wie Entwaldung, Klimawandel, Tierquälerei und die Verletzung der indigenen Rechte in den Ländern, in denen Palmöl produziert wird. Nach Angaben des World Wildlife Fund, wird jede Stunde eine Fläche des Regenwaldes in der Größe von etwa 300 Fußballfeldern gelöscht, um Platz für die Palmölproduktion zu machen. Diese groß angelegte Abholzung verdammt viele Tierarten zum Aussterben. Und die Ergebnisse zeigen, dass bei anhaltender oder gar steigender Produktion Tierarten wie der Sumatran Tiger in der Wildnis binnen weniger als 3 Jahren ausgestorben sein könnte, dicht gefolgt von dem Orang-Utan in den nächsten 5-10 Jahren.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Verarbeitung von Palmöl in der Massenproduktion und Raffination von Palmöl, ist für unseren Verdauungsapparat nicht leicht zu verdauen. Die naturheilkundliche Autorin Linda Page, Ph.D., betont zwar die gesundheitlichen Vorteile von Palmöl, hält jedoch fest, dass es nahezu unmöglich für uns geworden ist, Palmöl zu erhalten, das nicht stark verfeinert wurde. Dem Raffinationsprozess fallen viele der Nährstoffe zum Opfer, die natürlich im Öl auftreten und uns die Verdauung erleichtern.

Von daher empfehle ich, Palmöl vollständig zu vermeiden und die Etikettierung der Lebensmittel zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Palmöl nicht enthalten ist. Es gibt so viele Alternativen, die sowohl ethisch als auch ernährungsphysiologisch weitaus empfehlenswert sind, vor allem Kokos- oder Olivenöl. Also, schaut beim Einkauf zweimal hin!

Take care & stay healthy,

unterschrift-kirsten-pink

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