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Gedankenspiel

Die 4 Körperebenen des Menschen und ihr Einfluss auf dein Essverhalten: Teil 1/der physische Körper

Die 4 Körperebenen des Menschen und ihr Einfluss auf dein Essverhalten: Teil 1/der physische Körper

Dein Körper besteht aus mehr als der rein physischen Ebene. Um unseren materiellen Körper herum existieren mindestens noch 3 weitere Ebenen: die mentale, emotionale und spirituelle Ebene. Alle Ebenen beeinflussen einander und stehen miteinander im Austausch. Dabei bleiben sie nicht an der Oberfläche unseres physischen Körpers, sondern fließen bis in die tiefsten Strukturen unseren Körpers und wieder zurück.

Die mentale, emotionale und spirituelle Ebene beeinflussen die inneren Abläufe und biochemischen Prozesse innerhalb unseres Körpers. Gemeinsam prägen sie unser Selbst, unsere Stimmungen und Handlungen – und damit auch unser Essverhalten.

In meinen folgenden Blogbeiträgen möchte ich allen 4 Ebenen einen besonderen Raum geben und abschließend den Zusammenhang zwischen allen Ebenen auf dein Essverhalten erläutern.

Der physische Körper

Als physischen Körper bezeichnen wir den materiellen Körper, d.h. die physische Präsenz. Konkret also unsere Haut und alles, was sich unter der Haut befindet: das Gehirn, die Organe, das Skelett-System, Nervenbahnen, Blut, Venen und Sehen. Unser physischer Körper erlaubt uns in Kontakt zu treten mit der äußeren Welt und unsere Erfahrungen zu machen. In der Regel wissen wir, was wir tun müssen, um unseren physischen Körper im Außen nicht zu verletzen. Passiert es doch, sind die Zeichen sichtbar. In unserer westlichen medizinischen Kultur legen wir viel Wert auf unseren physischen Körper und behandeln in der Regel auftretende Symptome, die darauf hinweisen, dass der physische Körper Schmerzen oder Unbehagen erleidet. Unser Körper besitzt jedoch auch ein sehr filigranes System, um autonom selbstheilend zu wirken und bedarf nicht bei jedem Ungleichgewicht unseres aktiven Einsatzes. Das Spektrum reicht dabei vom Instinkt bis hin zur bewusst wahrgenommen Intuition. Die Intuition scheint dabei wie eine Art Kompass zu wirken, um den physischen Körper in Balance zu halten, zu stützen und zu beschützen.

Ein ausgewogener physischer Körper zeichnet sich einfach ausgedrückt dadurch aus, dass er natürlich schmerzfrei und frei von toxikologischen und säurehaltigen Belastungen ist. Außerdem sollte der Vitamin- und Mineralhaushalt ebenso ausgeglichen sein wie das Basengewicht. Wir fühlen uns gesund, offen und sind flexibel und kraftvoll.

 

Die natürliche Balance des physischen Körpers kann in zwei Richtungen ins Ungleichgewicht geraten:

Mangelnde Wertschätzung für den physischen Körper

Der physische Körper wird kaum wahrgenommen. Die Verantwortung für den eigenen physischen Körper wird an andere übertragen (Gesellschaft, Ärzte, Familie, Freunde etc.) Selbst wenn der physische Körper augenscheinlich optisch gepflegt wird fehlt jeglicher Bezug ihm.

Dieses Ungleichgewicht zeigt sich in einer Vielzahl von Erscheinungen: der Körper altert schneller, bricht leichter und verliert an Elastizität. Die Organfunktionen sind gestört und es gibt Probleme mit der Absorption und Elimination. Gefühle von Enge, Schwere und Stress wirken u.a. auf das Skelett.

Die Qualität der Ernährung des physischen Körpers ist hier untergeordnet. Ihr wird nur sehr wenig Raum eingeräumt.

 

Überdimensionale Fokussierung auf den physischen Körper

Es wird zu viel Wert auf körperliche Kraft, Schönheit und Anti-Aging gelegt. Das mangelnde Vertrauen in den physischen Körper und der bestehende Zweifel in dessen Selbstheilungskräfte wird durch Kontrolle, Disziplin und permanentes Beobachten ausgeglichen. Es gibt eine Tendenz zu übermäßiger Abhängigkeit von externen Faktoren wie Drogen, Operationen und Injektionen, um den körpereigenen Glanz und Wert zurückzubringen. Elemente der physischen Natur des Körpers (ganze Nahrung, Wasser, Luftqualität, Zeit, Ruhe und körperliche Berührung) werden im Interesse einer schnellen, unmittelbaren und ungehemmten physischen Erfahrung umgangen.

Es wird großer Wert auf Ernährung gelegt, jedoch eher im Hinblick auf einen manipulativen Einfluss auf den physischen Körper.

Um den physischen Körper ins Gleichgewicht zu bringen ist es wichtig, jeglichen (ego behafteten) Missbrauch einzustellen und eine stimmige Balance zwischen exzessiver und gar keiner physischer Bewegung zu finden. Am besten in die tägliche Bewegungen Sequenzen mit langsamen, ausgeglichenen und repetitiven Abläufen einbauen oder Wandern & Spazieren gehen. So oft es geht direkt in Berührung zu kommen mit den physischen Aspekten der Erde selbst, z.B. durch barfuß gehen oder mit der bloßen Hand die Natur berühren (Schmutz, Wasser, Regen, Erde, Sand). Yoga, Stretching und Meditation lassen dich zudem die eigene Kraft deines physischen Körpers spüren und stärken dein Vertrauen in deinen physischen Körper.

 

Und was bedeutet das für deine Ernährung?

Je mehr du deinen physischen Körper wieder bewohnst und seine Aufgabe verstehst, je mehr du wahrnimmst wie es ihm geht und wieder mit ihm kommunizierst, desto konkreter wirst du wissen, welche Nahrung und welche Lebensmittel jetzt für dich richtig und stimmig sind. Vertraue dir & deinem physischen Körper.

Take care & stay healthy

 

unterschrift-kirsten-pink

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