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Gesundheitswissen

Sonnenzeit! Warum du die Sonne jetzt brauchst und wovor du dich schützen solltest!

Das heißeste Wochenende des Jahres steht bevor. Und die Sonne verwöhnt uns seit Tagen! Yeah!!! Endlich kommen Sonnenbrille, Hut und Barfuß gehen zum Einsatz! Yippie!!! Damit wir das aber optimal genießen und körperlich nutzen können, sollten wir ein paar Hinweise beachten.

Sonnenzeit! Warum du die Sonne jetzt brauchst und wovor du dich schützen solltest!
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Was sind die Vorteile der Sonneneinwirkung auf uns?

Eindeutig: Vitamin D. Jede Menge Vitamin D. Jetzt können wir die Speicher auffüllen. Und das ist sooo wichtig! Neben den USA gelten die Schweiz und Deutschland als die Länder mit dem höchsten Vitamin D-Defizit in der Bevölkerung. Und das ist alarmierend, da Vitamin D lebensnotwendig für uns ist. Vitamin D wird zu 90% in der Haut gebildet. Dieser Prozess ist auf die Einwirkung der UV-Strahlen angewiesen. Und das heißt: es ist wichtig, dass wir viel und häufig in die Sonne gehen. Und damit meine ich nicht stundenlanges Sonnenbaden, sondern ein ausgewogener und sinnvoller Aufenthalt in der Sonne ist das Beste, damit dein Körper das so wichtige Vitamin D bilden kann. (mehr Infos zu Vitamin D findest du hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-ia.html).

Was sind die Nachteile von zu viel Sonneneinwirkung auf uns?

Nur 5% der Sonneinstrahlung, die auf die Erde trifft, sind UV-Strahlen. Die aber besitzen eine ungeahnte Kraft. Es gibt unterschiedliche Arten von UV-Strahlen. Während die UVC-Strahlen von der Ozonschicht blockiert werden, gelangen die UVA- und UVB-Strahlen direkt an die Erdoberfläche und wirken auf unsere Haut.

UVA-Strahlen
UVA-Strahlen machen 95% der ultravioletten Strahlen aus, die an die Erdoberfläche gelangen. Sie dringen durch Wolken, Glas und auch die Epidermis sehr tief in unsere Zellen. Dort beeinflussen sie erheblich die Hautalterung, aber auch Hautallergien bis hin zur Bildung von Pigmentflecken und Hautkrebs.

UVB-Strahlen
UVB-Strahlen machen 5% der ultravioletten Strahlen aus, die an die Erdoberfläche gelangen. Sie besitzen zwar auch ein hohes Energiepotential, können aber nicht durch Wolken oder Glas dringen. Allerdings dringen auch sie in die Epidermis ein.  Es sind die UVB-Strahlen, die für einen gebräunten Teint sorgen, aber auch für Verbrennungen (Sonnenbrand), allergische Reaktionen und Hautkrebs.

Worauf müssen wir achten?

1. Hol dir dein Vitamin D!
Verbringe ein paar Mal in der Woche bewusst ca. 5-15 Minuten in der Sonne!

2. Auf die richtige Sonnencreme kommt es an.
Achte beim Kauf deines Sonnenschutzes auf eine Sonnencreme mit ausreichendem Schutzfaktor (zwischen 30-50) UND! UVA/UVB-Schutz. Wer viel Sport draußen treibt oder sich gerne im Wasser aufhält, sollte auf einen höheren Sonnenschutzfaktor achten, da das UV-Licht dort besonders stark reflektiert wird.

Vor allem aber gilt: Hände weg von Cremes mit Nanopartikeln, d.h. chemischen UV-Filtern. Diese chemischen UV-Filter ziehen in die Haut ein und können in den Körper übergehen. Kritisch dabei ist, dass einige dieser UV-Filter unter dem Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken (http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=95355&bernr=10&seite=01).  Auch die Umwelt wird durch diese chemischen UV-Filter belastest, indem sie beim Baden oder beim Abduschen in die Gewässer gelangen.

Am besten auf natürliche und biologische Sonnenkosmetik zurückgreifen. Ich selbst nutze Eco Cosmetics oder Lavera. Zu empfehlen sind hier die Produkte von
Eco Cosmetics
Eubiona
Lavera
(weitere Empfehlungen unter http://www.utopia.de/produktguide/kosmetik-gesundheit-37/mineralische-bio-sonnencreme).

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3. Wann eincremen?
Creme dich bereits 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne ein und lasse die Sonnencreme gut einziehen. Dadurch kann der Schutz schon wirken, bevor du in die Sonne gehst. Danach nicht vergessen, dich immer wieder regelmäßig einzucremen. Vor allem nach dem Schwimmspaß oder dem Genuss einer erfrischenden Dusche.

4. Du bist besonders hautempfindlich?
Wenn du besonders empfindlich bist, ist es ratsam, dir einen schattigen Platz unter einem Baum zu suchen, deinen Körper außerdem ausreichend abzudecken mit einem Hut, leichter Kleidung oder einem Sonnenschirm. Das verhindert Hautschäden durch intensive Sonnenbestrahlung. Der Sonnenhut schütz dich zudem vor einem Sonnenstich und verzögert das Austrocknen deiner Haare.

5. Wie Kinder, Kleinkinder & Babies schützen?
Bei Kindern und Kleinkindern, die in der Sonne toben oder stundenlang im Wasser spielen immer wieder nachcremen nicht vergessen.  Nicht erst warten bis sich erste Hautrötungen oder Anzeichen für einen Sonnenbrand zeigen.

6. Wann ist die beste Zeit zum Sonnebaden?
Siesta! Das gilt auch für unsere Breitengrade. Am besten die Mittagssonne meiden, d.h. von 12 bis 14 Uhr mittags, besser noch von 11 bis 15 Uhr, möglichst raus aus der Sonne. Die Sonne steht da nämlich am höchsten und ist dadurch besonders intensiv. Es kommt dann schneller zu einem Sonnenbrand. Vormittags oder ab spätem Nachmittag ist die Strahlungsintensität etwas geringer.

7. Und nicht vergessen: auch wenn eine leichte Brise Abkühlung bringt oder sich Wolken vor die Sonne schieben, ist die Intensität der Sonnenstrahlung immer noch sehr hoch. Also, auch da gilt – nicht ohne deine Sonnencreme!

So, und jetzt heißt es kühle Drinks, gefrorene Früchte und euch allen ein tolles Wochenende!

Take care & stay healthy

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